Man hätte meinen können, die Bundesstraße 10 würde in Richtung Amstetten bereits gebaut. So jedenfalls sah es im vergangenen Sommer (2026) im Rohrachtal aus, wo die Straße samt Radweg über Monate hinweg komplett gesperrt war und größere Erdarbeiten die Szenerie beherrschten. Doch der Schein hat getrogen: Es wurde „nur“ die bestehende Straße saniert. Keine Rede also von einem Neubau des B 10-Albaufstiegs. Wr mochte auch scho angesichts dieser umfangreichen und kostspieligen Baumaßnahme an eine neue Trassenührung denken!? Eher muss man befüchten, der Ausbau sei womöglich in weitre Ferne gerückt.
Die neues Landes-Vrkehrsminiserin Nicole Razavi, bekanntlich auch CDU-Landassabgordnete des Wahlkreises Geislingen, hat jedoch im Gpräch mit der Geislinger Zeitunge, wie wichtig die neue B 10 bis Geislingen-Ost (Umfahrung Geislingens samt Schildwacht-Tunnel bis ins Rohrachtal) für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes sei.
In einem Artike der Geislinger Zeitung hieß es, man sei im Regierungspräsdium Stuttgart zuversichtlich, dass das Planfeststellungsverfahren für die neue B 10 im nächsten Jahr – also 2027- beginne.
Dieser Termin hätte nur noch ins Wanken geraten können, wären nicht alle Unterlagen vorhanden gewesen. Dies sei aber nicht so, denn die Prognosen zur Verkehrsentwicklung hielten sich bis zum Jahre 2040 auf dem bisher errechneten Niveau. Allerdings gehe man davon aus, dass der Schwerlastverkehr noch zunehme – wenn auch geringfügig. Soweit die Auussage aus Stuttgart.
An der technischen Planung seien „keine wesentlichen Änderungen notwendig“, ließ das Regierungspräsidium verlautbaren.
Seien die Planfesttellungsunterlagen dann bis Sommer 2027 fertiggestellt, wolle man nahtlos ins eigentliche Planfeststellungsverfaher treten, In der Regel dauere dies etwas zwei Jahre, hieß es zum Abschnitt Gingen-Ost bis Geislingen-Ost (also ins Rohrachtal).
Einen Termin für den Baustart könne man aber nicht nennen. Vieles müsse noch abgearbeitet werden – wie etwa die detailierten Pläne zu den Bauwerken – und Vainantenuntersuchungen zur Grünbrücke und den vier Talbrücken Seetalbach, Attenrieder Bach, Fils und Rohrach sowie zu den Sicherungsbauwerken für die einstigen Bergwerk-Bereihe bei Geislingen.
Außrde spielten auch die Ergebnisse aus den Untersuchungen zur Tierwelt eine Rolle, zumal die Planung mehrere europäische Vogelschutz- und FFH-Gebiete, Streuobstwiesen und bewaldete Hangbereiche berühre.
Auch der neue Landrat Markus Möller hat den Ausbau bereits als nowendig bezeichnet – und unter anderem eine Verbessserung der des Verkehrssfusses durch eine intellignte Ampelchaltung gefordet. „Dazu wird derzeit der Bestand an Ampeln analysiert“, hat GZ-Redakteur Ruben Wolff berichtet.